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Das Standlicht-Projekt

Bauanleitung

B. Der Gehäuseeinbau

Zum Einbau der Platine ist das Rücklichtgehäuse vorzubereiten. Gemäß Abb. rechts die untere Kranzhälfte der Birnchenfassung „A“ mit einer Trennscheibe auf einer Kleinbohrmaschine (z.B. Dremel) und/oder einem starken Seitenschneider herausschneiden. Die Litze des Anschlusses RAHMEN passend kürzen, auf 10 mm Länge abisolieren und mit dem Lötkolben leicht verzinnen. Das verzinnte Leitungsende unter dem Massebolzen des Rücklichtgehäuses („B“ in Abb. rechts) klemmen und die Mutter festziehen. [Nur bei neuen Rückleuchten mit zwei unten liegenden Anschlüssen für zweipolige Kabel:  Die Lötöse (am Loch unterhalb von “A”) abschrauben und abschneiden. Das Kabel ebenfalls 10 mm abisolieren, verzinnen und unter den Massebolzen klemmen.]

Das geöffnete Rücklichtgehäuse
Einbaulage der Leiterplatte

Die Platine so in das Gehäuseunterteil einsetzen, dass sie oberhalb von LED1 unter der Kupferlasche einrastet (Abb. links) und unten mit einer kleinen Blechschraube verschraubt werden kann (Befestigungsloch „C“, Abb. oben). Die Litze vom DYNAMO-Anschluß wird passend gekürzt und gemäß Abb. links an die Kupferlasche gelötet. Abschließend werden die Leitungen und alle radialen Bauteile wie Elkos, Transistoren und die LEDs mit Heißkleber aneinander und ans Gehäuse fixiert. Die Stabilität und Vibrationsfestigkeit der Baugruppe werden damit erhöht.
Nun nur noch vorsichtig das Rücklichtglas aufschieben. Die LEDs müssen in die entsprechenden Öffnungen des Lichtreflektors einfädeln. Am besten geht’s so: Die untere Nase des Rücklichtglases in die vorgesehene Nut am Gehäuseunterteil einschieben und das Glas um diesen Drehpunkt kippen. Die beiden Haltebügel sehr vorsichtig auseinander biegen, das Rücklicht schließen und noch einmal feste zudrücken. Die Haltebügel müssen dabei hörbar einrasten und die Gehäusehälften dicht aufeinander liegen. Fertig!

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C. Der Anbau ans Fahrrad

Der Anbau ans Fahrradschutzblech ist rasch erledigt. Altes Rücklicht abbauen, neues LED-Standlicht montieren, abisolierte Leitung oben in die Kabelklemme einschieben und vorsichtig den Klemmenhebel nach innen schieben. Eine erste Testfahrt entschädigt schnell all die Mühen: Das LED-Standlicht sendet ein grelles Licht aus (siehe <Das Projekt>), das auch bei trübem, dunklen Wetter noch in 200 m Entfernung deutlich zu sehen ist, im Gegensatz zu den konventionellen Glühbirnchen-Rückleuchten. Im Stand leuchtet unser LED-Standlicht grell weiter, um dann nach ca. 2 Minuten merklich dunkler zu werden. Im Handel käufliche Produkte leuchten dagegen gut 4 Minuten weiter. Dies tun sie aber nur deswegen, weil sie – bei gleicher Technik: Standlicht-LED und Goldcap-Speicher – nur mit deutlich geringerer Helligkeit „vor sich hinfunzeln“. Speziell bei Kombinationsleuchten mit einer Glühlampe als Fahrtlicht und einer LED als Standlicht fällt der starke Helligkeitsabfall besonders auf. Im Stand geht die Glühlampe aus und die LED „funzelt“ mit einer vielfach geringeren Lichtstärke in den rückwärtigen Verkehr. Ob dies der Sinn eines „Standlichtes“ ist? Ich meine nein, und aus diesem Grund „brennt“ unsere LED „grell“ weiter, dafür aber eben nur 2 Minuten lang. Wer dies anders haben möchte, erhöhe den Widerstand R4 auf 33 Ω oder gar 39 Ω. Der Strom und auch die Helligkeit der Standlicht-LED sinken dann zwar, die Entladezeit und damit die Leuchtdauer des Standlichtes steigen aber wunschgemäß an.

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