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C. Der Anbau ans Fahrrad
Der Anbau ans Fahrradschutzblech ist rasch erledigt. Altes Rücklicht abbauen, neues LED-Standlicht montieren, abisolierte Leitung oben in die Kabelklemme einschieben und vorsichtig den Klemmenhebel nach innen schieben. Eine erste Testfahrt entschädigt schnell all die Mühen: Das LED-Standlicht sendet ein grelles Licht aus (siehe <Das Projekt>), das auch bei trübem, dunklen Wetter noch in 200 m Entfernung deutlich zu sehen ist, im Gegensatz zu den konventionellen Glühbirnchen-Rückleuchten. Im Stand leuchtet unser LED-Standlicht grell weiter, um dann nach ca. 2 Minuten merklich dunkler zu werden. Im Handel käufliche Produkte leuchten dagegen gut 4 Minuten weiter. Dies tun sie aber nur deswegen, weil sie – bei gleicher Technik: Standlicht-LED und Goldcap-Speicher – nur mit deutlich geringerer Helligkeit „vor sich hinfunzeln“. Speziell bei Kombinationsleuchten mit einer Glühlampe als Fahrtlicht und einer LED als Standlicht fällt der starke Helligkeitsabfall besonders auf. Im Stand geht die Glühlampe aus und die LED „funzelt“ mit einer vielfach geringeren Lichtstärke in den rückwärtigen Verkehr. Ob dies der Sinn eines „Standlichtes“ ist? Ich meine nein, und aus diesem Grund „brennt“ unsere LED „grell“ weiter, dafür aber eben nur 2 Minuten lang. Wer dies anders haben möchte, erhöhe den Widerstand R4 auf 33 Ω oder gar 39 Ω. Der Strom und auch die Helligkeit der Standlicht-LED sinken dann zwar, die Entladezeit und damit die Leuchtdauer des Standlichtes steigen aber wunschgemäß an.
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